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Im Wettbewerb mit Supermächten

Die böse Konkurrenz hat sich einiges einfallen lassen, um Ihnen das Geschäftsleben schwer zu machen. Vorallem der Mittelstand wird sowohl von Konzernen als auch von Grenzanbietern stark unter Druck gesetzt. Gut, wenn Sie das nicht so einfach hinnehmen wollen.
Doch bevor man Gegenmaßnahmen ergreift, sollte man ein klares Feinbild haben. Deshalb zeigen wir hier Schurken, mit denen jeder Mittelständler zu kämpfen hat.
preishammer

Der knallharte Preiskämpfer: Der Preiskämpfer gehört zu den ganz Großen, legt sich aber am liebsten mit den Kleinen an. Weil er die nötige Einkaufsmacht besitzt, kann er mit
dem Preishammer knallhart zuschlagen. Laut und marktschreierisch schleudert er seine Dumpingangebote auf den Markt – scheinbar unüberhörbar und übermächtig. Man kann ihn zwar nie unterbieten, doch der harte Preiskampf hinterläßt Spuren, macht ihn müde und verwundbar.

kundenfängerin

Die superreiche Kundenfängerin: Die Kundenfängerin lässt ihre Zielgruppe nie allein. Sie ist immer und überall dabei, egal ob Presse, Funk und Fernsehen. Sie will bunter und lauter sein als die Konkurrenz, koste es, was es wolle. Denn sie ist superreich, millionenschwer, konzernstark.
Doch ihre Welt ist nur Schein. Nur durch ein gewaltiges Werbebudget kann sie ihre List noch verbergen. Aber auch sie kennt nicht alle Tricks aus der Marketingkiste und unterschätzt die einzigartigen Stärken des Mittelstandes.

nachahmer

Der wandelbare Nachahmer: Der Nachahmer möchte fremde Lorbeeren ernten. Er ist ständig auf der Suche nach erfolgreichen Produkten, die er mit seinen Kopien austauscht. Er verzichtet bewußt auf Unterscheidungsmerkmale, um den Verbraucher zu verwirren. Tarnen und Täuschen ist sein Motto. Vorallem Produkte, die ihre Einzigartigkeit nicht energisch genug darstellen, können vom Nachahmer schnell imitiert werden.
Durch seine extreme Wandlungsfähigkeit ist er als Konkurrent schwer angreifbar, man kann sich jedoch vor seinen Machenschaften wirksam schützen.

sortimentmonster

Das ungeheure Sortimentmonster: Das Sortimentmonster ist ein Vielfraß, der wenig leistet. Es wird vom Unternehmen selbst erschaffen, wenn eine Vergrößerung des Sortiments zusätzliche Umsätze erbringen soll. Zuerst beeindruckt das Sortimentmonster durch seine ungeheuere Größe und Vielseitigkeit, entpuppt sich aber schnell als unreif und behäbig.
Das Sortimentmonster ist immer in der Produktpalette verborgen. Wenn man es rechtzeitig entdeckt, kann es aber kontrolliert und geformt werden.